14
Okt
2005

Film ab ...

Ich habe einen Film gedreht. Ok, ok ich habe lediglich Regie geführt, den Dreh geplant etc. George, Brad und Angelina waren leider schon ausgebucht aber wer will schon die Big-Stars mit all Ihren Allüren wenn man hinter die Kulissen von Neckermann schauen kann. (mache ich mir da gerade selbst was vor? (-: ) Es sollte ein Film für das Mangament-Forum gedreht werden. Thema: „Die Augenblickliche Lage des Versandhandels“. Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen haben sich von mir vor der Kamera interviewen lassen und Gründe sowie Lösungswege für die momentane Krise bei Karstadt-Quelle und Tochter Neckermann aufgezeigt. Von der Vorplanung, zum Dreh bis zum Schnitt (iMovie lässt grüßen ... Dank an Hans an dieser Stelle) war ich mit Federführend. Alles in Allem eine sehr leerreiche Erfahrung und die Erkenntnis, dass man innerhalb von vier Tage wirklich was auf die Beine stellen kann. Leider werde ich wohl keinen Oskar bekommen denn der Film wird lediglich im innersten Kreis des Management-Forums gezeigt und dann entsorgt um den teilnehmenden Mitarbeitern zu gewährleisten, dass niemand sonst Ihre persönliche Meinung zu diesem Thema zu sehen bekommt. *Psst Kopie gesaved* He man muss doch zusehen wo man seine Belegexemplare herbekommt.
Weiterhin alles Gute und viel Spaß ...

13
Okt
2005

Workflow

Wir haben Donnerstag und ich habe bereits mehr als 30 Arbeitsstunden auf dem Buckel. Hab von Montag bis Mittwoch das Haus früh um halb Neun verlassen und bin gegen 21 Uhr wieder daheim angekommen - ok, da darf man jetzt theoretisch noch 2h pro Tag Fahrtzeit abziehen, aber naja, für mich isses trotzdem "verlorene" Zeit.

Ist irgendwie ... nervig. Zwei Wochen lang hat man den Lenz auf der Arbeit - muss zwar was machen, aber es ist meist nicht dringend und zwischendurch kann man sich mit allem möglichen beschäftigen. Und dann kommt "plötzlich" die Abgabe-Woche und die meisten Redakteure übernachten quasi im Büro ... 50-Stunden-Woche und mehr. Es macht zwar Spaß, auch der Druck und so, aber es schlaucht auch ziemlich.

Wie ist das eigentlich bei euch so? Also denjenigen, die auch in Print-Redaktionen arbeiten. Arbeitet überhaupt jemand ausser mir in einer Print-Redaktion einer Zeitschrift? Sind alle ausser mir "schon drin" (sprich online)? *g

Ich hab zur Erholung (und vielleicht auch in Anerkennung meiner Arbeitszeit der letzten drei Tage, schließlich kriege ich meinen Mehr-Einsatz in keinster Form vergütet, im Gegensatz zu den Redakteuren) heute nen Heimarbeitstag bekommen und morgen Urlaub - hach, so lässt sichs leben :).

12
Okt
2005

Von abgerauchten Chips und Mäusen bei Merck

Schon fast zwei Monate bei Merck, fühl ich mich schon recht heimisch. Im Moment bin ich in drei Hauptprojekte integriert, die mehr oder weniger gut laufen. Und daneben hab ich noch einen ziemlichen Verschleiß an Technikern vom User Support. Seit Freitag war fast täglich einer bei mir im Büro. Warum riechen die eigentlich alle immer so nach Zigaretten???

Maus Nr. 1: Heute morgen ist bei meinem brandneuen PC der Bioschip abgeraucht. Diagnose: "Der is mausetot". Mr. PC ist jetzt in der Reha und wird erst Freitag entlassen. Zum Trost gabs nen Flachbildschirm.

Tja - und die Projekte:
Maus Nr. 2: Der Druck der geplanten Standortbroschüre musste verschoben werden, da nachträglich abgestimmte Texte wieder verändert werden sollen. So n Käse. Den Traum vom freien Journalismus kann man sich wirklich abschminken, wenn man in einem Unternehmen arbeitet - denn hier fungiert man wie eine Agentur. Der Kunde (das Unternehmen) ist nunmal König. Aber - ich werde das Teil spätestens im Januar druckfrisch in Händen halten - mit meinem Namen im Impressum.

Jugen forscht läuft auf vollen Touren. Hier organisiere ich mit einem kleinen Team das komplette Event. Für 2007 erstelle ich bereits ein Konzept für ein Dossier zum 25-jährigen Jubiläum und werde dafür nächste Woche im Archiv recherchieren. Bei Organisation und Initiative wird hier wirklich Kreativiät gefördert und gefordert.

Beim Tag der offenen Tür im September 06 organisiere ich eine kleine Ausstellung mit den Bildern meines Opas, die zufälligerweise sehr gut in das Konzept passen. Er malt ziemlich tolle Bilder physikalischer Formeln (z.B. Interferenzen von Kreiswellen oder Magnetfelder eines Supraleiters).

Maus Nr. 3: Ab Montag hat meine Tutorin 2 Wochen Urlaub. Und wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf den Tischen. *g*

Maus Nr. 4: Außerdem war im Werk eine echte Maus. Nein - nicht im Tierlabor. Sie hat hier rumgeschnüffelt und viele Informationen mitgenommen. Wer sich das mal anschauen möchte: am 30.10. erscheint ein Kurzfilm über die Produktion von Flüssigkristallen bei der Sendung mit der Maus.

Merck ist sowieso sehr tierlieb - die bieten hier Benjamin der Elefant als Schulung an - schade, dass das im engeren Sinne was mit LotusNotes zu tun hat. :(

Ohne Tempolimit auf dem Newshighway

Mein erster Tag beim ZDF ist nun schon zwei Tage her. Das ich jetzt erst darüber schreibe hat zwei Gründe:
1. Ich wurde dank Angela so vom Arbeitsalltag erschlagen, dass ich bis heute völlig desorientiert und mit blauem Auge durch die Gegend laufe
und
2. Hat eine Woche Urlaub gereicht, mich völlig aus dem Arbeitsalltag zu reißen, so dass mir frühes Aufstehen und acht Stunden durcharbeiten doch sehr zu schaffen machen. Ich bin abends also so erledigt, dass außer Bett nicht mehr viel geht. Schon gar nicht online irgendwas schreiben...

Ich kam also Monatg aufm Leschebesch an, wurde durch Ufo-ähnliche Gänge geschleußt und stand, ehe ich mich versah, im Newshighway (mit direktem Draht zur Datenautobahn -der musste sein ;o).
Im, auf oder am Newshighway sitzen die Redakteuere vor zig Monitoren und noch viel mehr Fernsehbildschirmen und hauen die neusten Meldungen im Sekundentakt ins weltweite Netz.
Ich kam da genau richtig - zusammen mit Angela Merkel, die sich demnächst Kanzlerin schimpfen wird.
Alle waren ganz aufgeregt und standen völlig unter Strom. Ich habe mich derweil damit begnügt freundlich zu lächeln und versucht mich an die Namen der 20 vorgestellten Kollegen zu erinnern (hat nich geklappt).
Nunja, seitdem schreibe ich mal dies und mal jenes aus verschiedenen DPA-Meldungen zusammen und muss feststellen, dass ich viieeel zu langsam bin.
"Zwei Stunden für den Bericht? Also, wir haben dafür 20 Minuten."
Hmpf, ihr werdet ja auch bezahlt ;o)

Makaberes Lammmenü findet seinen Weg zum Glück?

Tiere im Elend, wie geht es weiter? Mit Lammschulterpfanne!

Dass Tiertransporte alles andere als angenehmes Reisen sind, hat die 37° Reportage uns gestern Abend wieder mal vor Augen gehalten: Erschöpfte Rinder, die mit sich mit letzter Kraft und gebrochenen Beinen zur Schlachtbank quälen oder noch schlimmer, gleich mittels Kran an einem Bein hängend dorthin befördert werden. Da sollte man schon lange zu Abend gegessen haben, denn die Bilder verderben jeden Appetit.

Unser CvD hat das heute Morgen ein bisschen anders gesehen. Da wird direkt vom Tierelend zum Tagesrezept übergeleitet, das uns eine sicher schmackhafte Lammschulterpfanne anpreist. Noch ein kleiner Umweg über die Julia-Telenovela und das Glück scheint perfekt.

schafe

Zufall? „Ja“, sagt da der CvD und ist davon überzeugt, dass dieser auch noch „sehr gekonnt ist“. Na ja, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und ich glaube das Tagesrezept wird heute nicht so oft angeklickt... .

11
Okt
2005

Erste Bilanz

Nach etwas über einer Woche beim „Nordbayern Infonet“ ist es Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen:

Was ist das Nordbayern Infonet? Ganz habe ich es immer noch nicht durchschaut. Es ist eine Mischung aus Webdesign-Agentur und Online-Redaktion: Wir betreuen die Online-Auftritte der größten Tageszeitungen im Umkreis von 100 km – Nürnberger Nachrichten und Nürnberger Zeitung – und den entsprechenden Regionalzeitungen. Als Inhalte werden aber lediglich Artikel aus den Printausgaben hinterlegt.
Daneben werden von uns einige Seiten zu regionalen Veranstaltungen gehostet – z.B. der Nürnberger Christkindlesmarkt, die Michaelis-Kirchweih in Fürth oder auch Rock im Park.
Auf den eigentlichen Seiten des Nordbayern Infonet findet der User viel Service-Content, beispielsweise eine Datenbank, welcher Film in welchem Kino läuft, dazu die passenden Filmkritiken, Surftipps, Kleinanzeigen, Wettervorhersage, etc.
Als aktuelle Inhalte liefern wir Kurznachrichten aus aller Welt (aus den Printausgaben der Zeitungen), Polizeimeldungen und Berichte vom lokalen Geschehen.

Das Hauptgebäude des Nürnberger Verlags

Wie sieht die Redaktion aus? Die Online-Redaktion nimmt im Hauptgebäude der Nürnberger Nachrichten den sechsten Stock ein (im Bild rechts). In unserem kleinen „Newsroom“ sitzen drei Redakteure, drei Techniker, zwei junge Damen für Verwaltung und Vermarktung und zwei Praktikanten.

Was habe(n) ich/wir zu tun? Zu Anfang der Woche sind die Surftipps dran, am Ende der Woche müssen wir die Datenbank mit den Filmkritiken füttern. Das sind die einzigen festen Aufgaben, die sich durch das Praktikum ziehen. Ansonsten hatte ich bisher mindestens einen Termin pro Tag (meist Pressekonferenzen der Städte Nürnberg, Fürth oder Erlangen) und habe dementsprechend Artikel produziert. In den nächsten Tagen stehen nicht so viele Termine an und ich muss mir somit Gedanken über eigene Geschichten machen. Daneben erstellen wir auch immer wieder Bildergalerien (aktuell z.B. von der Michaelis-Kirchweih in Fürth), da diese die page impressions hoch treiben ;o).

Wie ist die Stimmung? Mit den Leuten in der Redaktion komme ich gut aus, auch im gesamten Verlag herrscht eine angenehme Atmosphäre. Das Essen in der Kantine ist im Großen und Ganzen genießbar (angeblich soll man sich vor der Tomatensoße hüten – konnte das aber noch nicht gegenrecherchieren), manchmal sogar echt lecker und da ich als Praktikant einen ordentlichen Zuschuss zum Mittagessen bekomme nutze ich das auch voll aus :o)
Ansonsten finde ich es sehr praktisch, dass wir „ergebnisorientiert“ arbeiten: Wenn die Arbeit getan ist, dann ist auch Feierabend :o) Manchmal ist es etwas hektisch, da die Berichte des Tages eigentlich bis 14:00 Uhr online gehen sollen – schwierig, wenn der Pressetermin erst um 13:30 Uhr beginnt. Meist ist es aber ein angenehmes Arbeiten.

Fazit? Hier gefällt es dem Praktikanten F-punkt-M gut. Als nachteilig empfinde ich, dass ich eben „nur“ Lokalnachrichten schreibe, aber darin liegt in meinen Augen auch der Vorteil: Ich schreibe meine eigenen Artikel, komme zur Recherche / zu Terminen eigentlich täglich aus der Redaktion raus und bringe meine eigenen Ideen ein.

Textfutter

Endlich: Mein erster eigener Artikel während meiner Hospitanz - nicht bei ZEIT online veröffentlicht, sondern beim dazugehörigen Jugendmagazin Zünder. Und gleich ein Aufmacher. Das rockt! Für ZEIT online hab ich immerhin eine Presseschau gebastelt, die auch kurzzeitig recht prominent plaziert ist.

Don't call us, we call you

Schniri ist von uns gegangen. Ja, sie weilt nicht mehr unter uns, die wir ein Praktikum bestreiten, sondern ist zu ihren Ahnen gegangen (wohnt bei Mami&Papi) und muss nun ein Leben voll Freizeit bewältigen. Ihre lockere BPS-Zeit ist unwiderruflich vorbei - erschreckend, in welch jungen Jahren es manche erwischt!

Wünschen wir ihr an dieser Stelle alles Gute, dies harte Los zu ertragen.

Machet Gut Schniri!! ;)

7
Okt
2005

Wachstumsstörung

Wir sind ja alle Online-Journalisten. Also viel Online.
Zudem sind wir alle Praktikanten. Haben also zwischen den Phasen interessierter Geschäftigkeit in unseren Hinterhofklitschen auch immer wieder Phasen gepflegter Langeweile.

Dass muss nicht sein!!

I proudly present ... the wohl beste Mini-Spiel wo gibt.

GROW

Genau genommen sind Grow mittlerweile bereits drei Mini-Flash-Spielchen, namentlich Grow, Grow RPG und Grow Cube.

Das Prinzip ist so simpel wie süchtig machend: Man fügt einer Kugel oder einem Würfel einfach Gegenstände hinzu, die daraufhin damit und miteinander interagieren. Jedesmal, wenn man einen neuen Gegenstand hinzufügt, gibt es die Möglichkeit, dass er andere, bereits im Spiel befindliche Gegenstände zum "Wachsen" bringt. Ziel ist es, dass alle Gegenstände das maximale Level erreichen.
Das ist aber ziemlich schwierig, da die Möglichkeiten enorm sind. Lustig ist aber auch das ausprobieren, da auch "falsche" Wege immer wieder enorm lustige Animationen nach sich ziehen.

Also ... versuchts und werdet süchtig!!

Da wir Männer natürlich auch noch die Herausforderung brauchen, hier mal mein Highscore bei Grow sowie ein Bild meines finalen Grow-Cube. Hab die letzten Tage ein paar Stunden geopfert, eh ich raushatte, in welcher Reihenfolge was rauf gehört *g*.

Der Textfluß in die Freiheit...

Realität und Praxis - OJ-Reifeprüfung

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